| Zysten des Eierstockes |
Seite 1 von 7 Die meisten Ovarialzysten sind funktionelle Zysten. Betroffen sind fast ausschließlich geschlechtsreife Frauen, mit Häufigkeitsgipfeln kurz nach der Pubertät und in den Wechseljahren.Funktionelle Zysten können infolge der normalen, durch körpereigene Hormone bedingten Veränderungen am Eierstock entstehen. Sie treten aber auch im Zusammenhang mit gestörten hormonellen Regelkreisen oder als Nebenwirkung einer Hormontherapie auf. Eine Therapie ist selten erforderlich, da sie sich oft spontan zurückbilden. Komplikationen im Zusammenhang mit Ovarialzysten sind selten. Häufig sind Ovarialzysten nur wenige Zentimeter groß und verursachen deshalb keine Beschwerden. Sie fallen oft als Zufallsbefund während der vaginalen Ultraschalluntersuchung beim Frauenarzt auf. Moderne Ultraschallgeräte können bereits wenige Millimeter große zystische Veränderungen am Eierstock erkennen, die keinen Krankheitswert besitzen.
Nach heutiger Einschätzung handelt es sich bei den im vaginalen Ultraschallbild auffälligen Befunde am Eierstock in über 98 % aller Fälle um normale Veränderungen, die nicht operiert werden müssen. Dennoch sollten ab dem 40. Lebensjahr und in der Postmenopause im Ultraschallbild sichtbare zystische Prozesse am Eierstock auf jeden Fall weiter abgeklärt werden. Da sich bösartige Tumoren am Eierstock ebenfalls als zystische Strukturen im Ultraschallbild darstellen können, muss im Rahmen einer Operation geklärt werden, ob es sich tatsächlich um einen bösartigen Tumor handelt.
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Die meisten
Ovarialzysten
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