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Seite 1 von 8 Myome sind gutartige Wucherungen der Gebärmutter. Sie sind der häufigste Typ von Neubildungen der Frau. Sie treten in ca. 25 – 50 % bei allen Frauen auf. Viele Frauen, die Myome haben, sind sich dessen nicht bewusst, weil viele Myome sehr klein sind und keine Probleme verursachen. Andere Frauen leiden sehr deutlich unter den Myomen in Abhängigkeit von deren Größe, Anzahl und Lokalisation. Wie jede Neubildung sollten auch Myome von der Frauenärztin bzw. Frauenarzt kontrolliert werden. Die vorliegende Ausführung möchte Ihnen Information über die verschiedenen Arten von Myomen, die Beschwerden, die sie verursachen sowie über die Diagnostik und Behandlung geben.
Arten der Myome Gebärmuttermyome sind Wucherungen, die sich aus einer Zelle der Gebärmuttermuskulatur entwickeln. Sie werden auch Leiomyome oder Fibroids genannt. Sowohl die Größe als auch die Form und Lokalisation der Myome können sehr stark variieren. Die Myome können sich in der Gebärmutter, an ihrer Oberfläche oder in der Gebärmutterwand befinden, sie können aber auch außerhalb der Gebärmutter mit diesem nur durch einen Stiel verbunden sein. Myome variieren in ihrer Größe von sehr klein bis zu einer Größe von 9 – 10 cm. In ihrem Wachstum können sie sowohl die Gebärmutterhöhle als auch die Außenseite der Gebärmutter beeinträchtigen. Manche Myome wachsen erkannt oder unerkannt so lange, bis sie das komplette Becken oder sogar einen Großteil des Bauchraumes ausfüllen. Eine Frau kann sowohl nur ein Myom als auch mehrere Myome verschiedener Größe besitzen. Ob die Myome einzeln oder in Gruppen auftreten, ist schwer vorherzusagen. Sie können für eine längere Zeit sehr klein bleiben und auch plötzlich schnell wachsen oder über eine längere Zeit kontinuierlich langsam wachsen.
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