Allgemeine Informationen über Erkrankungen und ihre Behandlung.
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Die Gebärmutter ist innen ein hohles Muskelorgan, etwa in Form und Größe einer Birne. Der innere Hohlraum wird von der Gebärmutterschleimhaut (Endometrium) ausgekleidet. Mit der freien Bauchhöhle ist die Gebärmutterhöhle über die Eileiter verbunden. Nach außen mündet sie durch den Muttermund in die Scheide. Die Schleimhaut, die wie eine Tapete die Innenwand überzieht (Endometrium) wird monatlich in Form der Regelblutung abgestoßen. Nach der Regelblutung wird die Schleimhaut unter dem Hormoneinfluß von einer basalen Grundschicht ausgehend neu gebildet. |
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Als Bauchspiegelung (Laparoskopie, Pelviskopie, Schlüssellochchirurgie) wird eine Methode bezeichnet, bei der die inneren Organe mittels spezieller optischer Instrumente sichtbar gemacht werden können ohne sie mit einem Bauchschnitt zu eröffnen. Es wird die diagnostische Bauchspiegelung von der operativen Bauchspiegelung unterschieden. Die Übergänge sind allerdings oft fließend, da der Eingriff meist mit einer konkreten Fragestellung verbunden ist und neben der Bestätigung einer Verdachtsdiagnose in gleicher Operation eine operative Behandlung per Bauchspiegelung stattfindet. Ziel der Bauchspiegelung ist es, Bauchschnitte im Wesentlichen zu ersetzen. |
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Die Hysteroskopie ist eine endoskopische Untersuchungsmethode zur Betrachtung der Gebärmutterhöhle. Der Arzt geht mit einem Instrument (Hysteroskop) über den Zugang der Scheide durch den Muttermund in die Gebärmutterhöhle ein und dehnt hierbei die Gebärmutterhöhle mit Kohlendioxydgas oder mit einer Flüssigkeit auf, um die Innenwände der Gebärmutterhöhle betrachten zu können.
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Myome sind gutartige Wucherungen der Gebärmutter. Sie sind der häufigste Typ von Neubildungen der Frau. Sie treten in ca. 25 – 50 % bei allen Frauen auf. Viele Frauen, die Myome haben, sind sich dessen nicht bewusst, weil viele Myome sehr klein sind und keine Probleme verursachen. Andere Frauen leiden sehr deutlich unter den Myomen in Abhängigkeit von deren Größe, Anzahl und Lokalisation. Wie jede Neubildung sollten auch Myome von der Frauenärztin bzw. Frauenarzt kontrolliert werden. Die vorliegende Ausführung möchte Ihnen Information über die verschiedenen Arten von Myomen, die Beschwerden, die sie verursachen sowie über die Diagnostik und Behandlung geben. |
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Die meisten Ovarialzysten sind funktionelle Zysten. Betroffen sind fast ausschließlich geschlechtsreife Frauen, mit Häufigkeitsgipfeln kurz nach der Pubertät und in den Wechseljahren.Funktionelle Zysten können infolge der normalen, durch körpereigene Hormone bedingten Veränderungen am Eierstock entstehen. Sie treten aber auch im Zusammenhang mit gestörten hormonellen Regelkreisen oder als Nebenwirkung einer Hormontherapie auf. Eine Therapie ist selten erforderlich, da sie sich oft spontan zurückbilden. Komplikationen im Zusammenhang mit Ovarialzysten sind selten. Häufig sind Ovarialzysten nur wenige Zentimeter groß und verursachen deshalb keine Beschwerden. Sie fallen oft als Zufallsbefund während der vaginalen Ultraschalluntersuchung beim Frauenarzt auf. Moderne Ultraschallgeräte können bereits wenige Millimeter große zystische Veränderungen am Eierstock erkennen, die keinen Krankheitswert besitzen. |
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Gelegentliche Beschwerden mit geringgradigen Schmerzen im kleinen Becken oder ganz einfach Unterleibsschmerzen zu verschiedenen Zeiten des Menstruationszyklus sind für viele Frauen keine Besonderheit. Einige Frauen haben jedoch Schmerzen, die sich nicht durch die normalen, physiologischen Vorgänge an Gebärmutter und Eierstöcken erklären lassen. Diese Schmerzen können verschiedene Ursachen haben. Neben den Organen der Geschlechtsorgane können das harnableitende System, der Darm oder andere Organe beteiligt sein. Aufgrund der verschiedenen Ursachen von Unterbauchschmerzen sind die Möglichkeiten der Diagnostik und Behandlungen unterschiedlich. |
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Chronische Unterbauchschmerzen, auch in Verbindung mit Störung der Darmtätigkeit sind ein großes Problem für die Befindlichkeit tausender Patienten. Dauernde Schmerzen führen bei Patienten häufig zu Einsamkeit, Hoffnungslosigkeit, Frustration und in seltenen Fällen zum Lebensüberdruss. In der Folge sind oft das Familienleben, aber auch die Arbeitswelt beeinträchtigt. Obwohl Verwachsungen oft - wenn auch nicht immer - die Ursache von Schmerzen sind, wird eine Behandlung vielfach nicht durchgeführt. Die Ursache liegt darin, daß viele nicht glauben, daß Verwachsungen die Ursache ihrer Probleme ist oder annehmen, daß die Beseitigung von Verwachsungen zu schwierig oder aber auch erfolglos ist.
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Unter Sterilisation versteht man einen operativen Eingriff, mit dem Ziel der Unfruchtbarkeit. Dieser Eingriff kann sowohl beim Mann als auch bei der Frau erfolgen. Ziel ist es, die Eileiter so zu verändern, dass sie dauerhaft keinen Transportweg für Samenzellen und Eizellen darstellen. Eine Sterilisation ist ein Eingriff, der so angelegt ist, dass er nicht rückgängig gemacht werden kann. Im Gegensatz dazu werden bei der Kastration die Geschlechtsdrüsen ausgeschaltet bzw. entfernt. Neben der fehlenden Produktion der Eizellen würden dann auch keine Geschlechtshormone produziert. Eine Frau würde sich also schlagartig in den Wechseljahren befinden. |
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Die Diagnose einer ektopen Schwangerschaft ist gewöhnlicherweise eine Überraschung und oft ein seelisches Trauma. Viele Frauen beschäftigen sich schon mit der Planung ihrer Entbindung, wenn die Schwangerschaft gerade festgestellt wird. Andere Frauen mit einer ektopen Schwangerschaft wussten bis dahin nicht, dass sie schwanger sind und werden plötzlich mit der Möglichkeit eines operativen Eingriffes oder einer medikamentösen Behandlung konfrontiert. Der nachfolgende Text soll Ihnen Informationen über die Diagnostik und Behandlung von ektopen Schwangerschaften geben. |
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Als Endometriose wird das Auftreten von Gewebe, welches der Gebärmutterschleimhaut ähnlich ist und außerhalb der Gebärmutter auftritt, bezeichnet. Endometrioseherde im Bereich der Gebärmuttermuskulatur wird als Endometriosis genitalis interna und Herde in oder auf den Organen des kleinen Beckens als Endometriosis genitalis externa bezeichnet. Außerhalb der weiblichen Genitalorgane auftretende Endometriose wird Endometriosis extra genitalis klassifiziert. Da die Endometrioseherde sowohl hinsichtlich ihres mikroskopischen Aufbaus als auch ihrer Funktion dem uterinen Endometrium nur ähnlich sind, gibt es erhebliche Unterschiede hinsichtlich Wachstumstyp, Aktivität und Beeinflußbarkeit durch ovarielle Hormone. |
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Die Hysterektomie ist eine größere Operation zum Entfernen der Gebärmutter. Sie wird zur Behandlung verschiedener Probleme im Zusammenhang mit der Regelblutung, Schmerzen im kleinen Becken, Tumoren durchgeführt. Von den Ursachen Ihrer Beschwerden hängt auch ab, welche Form der Gebärmutterentfernung sinnvoll erscheint und ob die Eileiter, Eierstöcke und der Gebärmutterhals mit entfernt werden sollten. Bevor Sie sich der einen oder anderen Methode unterziehen, sollten Sie in der Lage sein, die Empfehlungen Ihrer Ärztin oder Ihres Arztes zu verstehen und auch die möglichen Alternativen kennen.
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